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Samstag, Juni 03, 2006 


the third one is a black

ein implantierter phantastischer wahn, und doch ist das leben manchmal idiotisch gerecht. implantierte träume und gewissenheiten. ein phantastischer wahn. und trotzdem ist das leben manchmal idiotisch gerecht. der pfosten wackelt - knappe 5 wochen wird er noch halten, und sich dann altersbedingt unter mir in luft auflösen oder wie ein strohhalm zu seite wegknicken. und ich werde gehörig auf die schnauze fliegen. der pfosten wackelt und ich bin kein schritt weiter gekommen. raus aus der narrenwelt, zurück ins labyrinth. und ohne mich selbst in den himmel loben zu wollen – ich denke, ich mache meine sache echt gut. die sache mit den kindern. und dem erziehen. und so.

es sollte nun ein beitrag über kleinkinder und ihre bindung zum kindergartenbezugspartner folgen. ein beitrag über anpassungsleistungen allerhöchsten grades, über sachverhalte, die nicht dramatisch, sondern völlig normal sind und über tatsachen, die mich nachts schlecht schlafen lassen. ich wollte schreiben über die gegebenheit, dass die welt eines kindes nicht aufhören wird sich zu drehen, nur weil frau anja ihr praktikum beendet und über das bewusstsein, dass ein bisschen mehr distanz in vielen momenten zwar schwierig, aber im endeffekt oftmals effektiv besser wäre. und über nähe, die in vielen momenten einfach zu schwierig ist, als dass sie in einfache worte gefasst werden könnte.

aber stattdessen schrob ich unbrauchbares über den herrn kneipp, der behauptete, wasser sei richtig angewandt das sicherste heilmittel. ich schrob über verbalinterpretationen von kindlichen emotionen und ich schrob unschönes über den preis, den wir für unsere sensibilität zahlen. ich machte erneut unleserliche notizen über geschlossene fallschirme - fallschirme die blieben wo sie waren - und über aufgemalte sommersprossen. ich verfasste je einen mickrigen absatz über schmalzgrüne watte und über ein gewöhnliches allerweltslachen. und ich schrob viel über gefaltete, auf dem bauch verschränkte hände. und letzten endes schrob ich dann auch noch mal viel lächerliches zeug über die dümmsten bauern mit den dicksten kartoffeln. und dann hab ich den pc abgestürtzt, ohne den ganzen dreck zu speichern. und auch ansonsten ist das leben manchmal so unbrauchbar idiotisch gerecht.

und für die unbrauchbaren idioten manchmal noch viel gerechter...

ich glaub nich das du jemals schoma was unbrauchbares geschroben hast

Aber das mit den Bauern...?
Was solls, vielleicht hast Du ja recht.

und wenn der Abschied ein Abschied ist und genau deshalb Herzen zerreißen, dann hast du alles richtig gemacht.

Legour, jetzt hab ich meinen Kommentar vergessen und Tränen ins Gesicht geflankt.

99 Luftbalons.

Der Herr LeGour hat es auf den Punkt gebracht.

Wenn du wirklich bist, dann tut das weh, dir und anderen, dann hat das Gücklichsein eine Chance

leider nicht von mir, sondern von Frau Humpe bzw. 2Raum Wohnung, aber gerne gebraucht, weil verdammt wahr

Dummdidumm, kommt kein Eintrag zum Uni-Festival inkl der Schilderung deines Divings? ^^

legour und mayflower,
da schreibt man was nicht, deutet es nur an und ihr versteht es trotzdem sofort. toll :-)


tk,
wat junge?

Ich wollt nur wissen ob du was vom Uni Festival schreibst.. warst doch da, oder?

kann sein?! ;-)

Naja warst unverkennbar ;)

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    Sag den Problemen, ich komme nach dem Frühstück. Aber sie brauchen nicht auf mich zu warten.
    Echt nicht.