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Samstag, Februar 04, 2006 


close to the end of wonderland

ich will aufgeben. hinschmeissen. einpacken. wegfliegen.

es ist das, was mich jeden morgen umgibt. das, was mich jeden morgen empfängt und sich in meinem kopf einnistet. wie der geruch von gammeligem fleisch, der sich auf meine klamotten setzt, sich in meine nase gräbt und mich den ganzen tag nicht wieder loslässt. abends nicht. nachts nicht.
scheiss kindergarten.
ich sehe meinen geist in alle richtungen verschwinden. wie durch ein sieb plätschern die gedankenstränge aus meinem kopf heraus, fallen auf grund und verschwinden auf nimmerwiedersehen. nicht dass ich sie vermissen würde, nein, sie waren nur so schrecklich sinnlos. sie hatten keine existenzberechtigung. und die entstandenen löcher lassen sich nur schwer mit rhythmus füllen.


ankommen. auspacken. erinnern.

das alles geht an meine substanz. ich habe grenzen.

erinnern. leben.
sand in den venen.

"wenn die welt sich nicht ändert... änder du dich!" hat meine ommel mal gesagt. ich kanns nicht. ich bin so. vielleicht kanns die kleine anja.

Das mit dem sich ändern ist so ne Sache.. Was, wenn man mit sich selbst einigermaßen zufrieden ist, nur mit der Welt nicht? Bringt es was, sich zu verbiegen, damit man mit der Welt besser klarkommt, aber danach mit sich selbst nix mehr anfangen kann?

Suchen sie sich was, was sie von der Welt ablenkt. Bücher helfen. Oder in meinem Fall Musik und das exzessive Flüchten in fremde Welten, im speziellen die von "Dark Age of Camelot". Das ist zwar nur Symptombekämpfung, aber da man die Krankheit einfach nicht in den Griff bekommt, ist das das einzige, was man tun kann ausser auf harte Drogen zurückzugreifen.

Zwischenmenschliche Beziehungen helfen auch. Aber nur dann, wenn der betreffende Partner nicht selbst gerade in einen tiefen Loch klemmt...

Soll die Welt sich ändern! Ich tus nicht!

und am ende hilft es auch manchmal aufzugeben, alles hinzuschmeissen, einzupacken und wegzufliegen.

muss ja nicht endgültig sein :)

wahnsinn, wieviele verkappte Ratgeber sich hier herumtreiben.
Kusch, zurück ins Körbchen! Sowas macht doch keinen Sinn.

Hehe, du musst dich einfach nur aus der Scheiße ziehen (klingt so einfach...). Als erstes sind andere Gedanken wichtich. Danach gucken, was man wie verändern will, egal ob an sich oder der Welt. Und wenn dann immer noch nix hilft, kann man leicht wieder in die alten Muster und Probleme zurück ;-)

Ich weiß, klingt so leicht, aber so mache ich es im Moment...

@Herr/Frau Anonym (recht feige imho übrigens, ich hab gern Namen, wenn ich auf wem rumhacke, Adresse wäre auch nicht schlecht, ich hab noch n paar Tomaten im Keller :P):

Sie scheinen sich mit sinnlosen Sachen gut auszukennen... ;)

und ich würde mal behaupten, das sind Phasen die jeder mal hat, und die mehr oder weniger von alleine verschwinden. Sicherlich aber nicht indem man versucht sie zwanghaft loszuwerden.
Bloß nicht zu viel Gedanken machen.

ich weiss noch nicht genau, was ich im endeffekt wirklich will. mich oder die welt ändern. wenn überhaupt. vielleicht geht es mir ja auch um etwas völlig anderes. hab mich noch nicht ganz durchschaut.

Wegfliegen/laufen/schwimmen ist definitiv eine gute Idee. Ich bin inzwischen gegen dieses bloß-nicht-Weglaufen-um-ja-nix-zu-VerdrängenPrinzip. Manchmal muss man wohl weglaufen, um wiederkommen zu können. Vielleicht geht es eher um einen Perspektivwechsel? Solange man sich dessen bewußt ist, spricht nix dagegen, mal die Dinge sich selber zu überlassen und sich ein dickes LMAA auf die Stirn zu tätowieren. (vorausgesetzt natürlich man hat die Gelegeneheit dazu, mieser Haken)

Wünsche Ihnen das Beste, Frau Anja, egal, was sie tun, hauptsache mit wachem Bewusstsein.

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    Guten Morgen!

    Sag den Problemen, ich komme nach dem Frühstück. Aber sie brauchen nicht auf mich zu warten.
    Echt nicht.